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Reisen

DER WEG IST DAS ZIEL

Reisen im Wohnmobil - für uns neben dem Reiten und Golfen der schönste Zeitvertreib. Schon die Fahrt zur Arbeit riecht nach Urlaub, wenn wir das Wohnmobil morgens nehmen (wegen der ferngesteuerten Heizung). Dabei sind die Aufgaben bei uns meistens klar verteilt. Dirk spult die meisten Kilometer ab und Sonja übernimmt den Part der Saftschubse. Nur wenn sich ein Stau ankündigt, überlässt Dirk Sonja gerne das Steuer.

Wohnmobil waschen, tanken, die Toilette entleeren, alles Sachen für den Mann im Haus. Sonja ist mehr für den Innendienst im Wohnmobil zuständig, wobei Dirk auch gerne abtrocknet, wenn unser Freund Kai gerade nicht greifbar ist.

Unsere Vorliebe gilt Schottland und seit 2020 auch Griechenland. Aber auch in anderen Ländern haben wir interessante Ecken gesehen. Schau dich hier einfach um.


  • Sardinien 2023
  • Sizilien 2022/2023
  • London & Südengland 2022
  • Hohe Tatra 2022
  • Griechenland 2021
  • Griechenland 2020
  • Polen-Baltikum 2020
  • Schottland-Äußere Hebriden 2019
  • Schweden 2019
  • Prag 2019
  • Elsass 2018
  • Schottland 2018
  • Schweiz
  • Fehmarn

Sardinien 2023

Wir verlängerten den Herbst etwas und machten uns Ende Oktober auf in den Süden. Durch die Schweiz, vorbei an Mailand ging es nach Livorno in den Fährhafen. Da wir gut in der Zeit lagen, haben wir noch auf eine kurze Stippvisite in Pisa vorbeigeschaut.

Abends ging es dann auf die Fähre – Fahrdauer etwa 11 Stunden – und somit kamen wir morgens in Golfo Aranci an. Entgegen allen Reiseführern, welche die Insel immer gegen den Uhrzeigersinn beschreiben, haben wir uns für die Umrundung im Uhrzeigersinn entschieden. Für uns ging es daher in den ersten Tagen die Ostküste entlang von Santa Maria Navarrese bis zum Capo Carbonara von einem schönen Strand an den nächsten. Hier und da eine Fahrradtour oder eine Wanderung brachten etwas Abwechslung. Die Temperaturen von Luft (zwischen 25-28 Grad Celsius) und Wasser (21-24 Grad Celsius) luden zum Schwimmen ein.

Im Süden angelangt, erkundeten wir die Hauptstadt Cagliari und von da aus ging es an der Südküste entlang bis zur Halbinsel Sant’Antioco. Nach einer Fahrradtour über die Insel mussten wir leider wegen einer defekten Wasserpumpe im Hymer zurück nach Cagliari. Hier ging die Reparatur bzw. der Austausch ganz fix und daher machten wir einen Tag später da weiter, wo wir unterbrochen hatten. Nun ging es von der Halbinsel im Westen wieder Richtung Norden. Auf dem Weg gibt es viel zu sehen. z.B. die Grotte San Giovanni, die Städte Carbonia, Iglesias, Oristano, Bosa und Alghero. Ein Besuch der Halbinsel Sinis mit den „Reiskornständen“ ist auch sehr zu empfehlen. Leider war von den tollen weißen Kiesstränden durch das Orkantief ein paar Tage zuvor nicht allzu viel zu sehen, da der Strand voller Seetang war. Aber hier überwintern auch Flamingos, die man aus nächster Nähe beobachten kann.

Wir waren bis zum Capo del Falcone und Capo Testa. Haben uns auf dem Weg einige romanische Kirchen angesehen und auf dem Monte Limbaro dem höchsten Gebirgsmassiv im Norden der Insel, auf über 1000 m übernachtet. Auch hier schlängelt sich die Straße ordentlich durchs Gebirge – das ist ja was für Dirk. Ein Besuch in Castelsardo ist auch sehr empfehlenswert und im Anschluß im nicht weit entfernten Casteldoria dann im Fluss mit den heißen Thermalquellen baden.

Sardinienkennern wird aufgefallen sein, dass wir das Landesinnere – wo das echte Sardinien sein soll – nicht bereist haben. Das ist richtig. Wir haben schnell erkannt, dass auch mit 3 Wochen Aufenthalt nicht alles möglich ist und haben daher beschlossen, das Landesinnere bei einem weiteren Besuch ausgiebig zu erkunden. Zumal es da auch noch so einiges zu sehen gibt wie die Basalthochebene von Giara die Gesturi mit den vielen Wildpferden.

Es wird also ein Sardinien 2.0 geben.

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Sizilien 2022/2023

Den Jahreswechsel 2022/2023 wollten wir in wärmeren Gefilden verbringen und somit machten wir uns am 25.12.2022 auf den Weg nach Genua um von dort mit der Fähre nach Palermo überzusetzen. Die Überfahrt gestaltete sich sehr ruhig und somit waren die 20 ½ Stunden auch für Sonja kein Problem. Wer keine Fähre fahren möchte, kann auch den Landweg über den Stiefel nehmen und mit einer -vergleichsweisen- kurzen Fährüberfahrt -via Messina- Sizilien erreichen.

Zuerst haben wir 2 Nächte in Palermo direkt in der Stadt verbracht um uns zu akklimatisieren und Palermo zu erkunden. Hier empfiehlt sich ein Bummel über den Ballarò-Markt und den Stadtteil La Kalsa. Wer es gerne etwas spooky mag, der sollte auch einen Besuch der Catacombe dei Cappuccini einplanen. Diese waren von unserem Stellplatz aus in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen.
Weiter ging es via Alcamo und Castellamare del Golfo nach Segesta. Hier haben wir einen gut erhaltenen Tempel und ein Amphieteater besucht. Dann ging es durch das Landesinnere nach Corleone, bekannt aufgrund der Verbindung zur Mafia, hier lohnt sich ein Besuch des Godfather Museums. Von hier aus ging es weiter Richtung Südküste nach Agrigento. Ein Besuch des Valle dei templi ist hier obligatorisch. An der Küste entlang haben wir die schönen Bergstädte Ragusa, Noto und Siracusa besucht. Dann haben wir in Catania dem Etna einen Besuch abgestattet und hier sowohl durch eine Fahrt auf den Vulkan, als auch Offroad drum herum viel über die vulkanische Aktivität und die Geschichte der Region erfahren. Dank unserem Freund Wolle war das möglich und eine unglaubliche Erfahrung. Da wir Taormina tagsüber besucht haben, konnten wir den Schein des aktuellen Lavaflusses in der Nacht leider nicht sehen. Dennoch bot sich vom Teatro Greco eine tolle Aussicht auf die Nordseite des Etna. Wusstet Ihr, dass der Vulkan jährlich wenige Zentimeter nach Norden wandert?

Etwas weiter nördlich von Taormina gibt es 2 kleine Bergdörfer (Savocca und Forza d’Agro) in denen Szenen des „Paten“ gedreht wurden. Hier haben wir von einem zentralen Campingplatz aus lieber die EBikes von Himiway genommen, da die Straßen doch sehr schmal und kurvig sind. Zu allerletzter haben wir noch das Küstenörtchen Cefalù besucht und uns dann wieder in Palermo auf die Fähre begeben. Wir hatten für Ende Dezember und Anfang Januar Glück mit dem Wetter, denn erst am letzten Tag wurde es regnerisch und sehr stürmisch, was eine nicht ganz so ruhige Überfahrt nach Genua bedeutete.

Uns hat die Insel landschaftlich sehr gut gefallen. Mit ihren teils kargen Bergen und kurvigen Pässen bis hin zu malerischen Dörfern und traumhaften Stränden welche karibisches Flair verbreiten, über landwirtschaftliche Anbauflächen mit Wein, Oliven, Gemüse, Orangen- und Zitronen Hainen, Mandel und Pistazienplantagen ist die Insel sehr abwechslungsreich. Kulinarisch hat sie auch einiges zu bieten. Man sollte in Catania auf jeden Fall ein Croissant bei Trovato1929 essen und Paste del Mandola probieren. Wer gerne frische Meeresfrüchte isst, der ist in den Küstenstädten gut aufgehoben und wird auf seine Kosten kommen.

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London und Südengland Herbst 2022

Für unserer Tour im Herbst haben wir uns was ganz Besonderes überlegt. Wir besuchten in London ABBA Voyage und das Musical MAMMA MIA! Beide Veranstaltungen haben uns aus den Socken gehauen, auch wenn sie unterschiedlicher nicht sein können. Dann haben wir London unsicher gemacht, bis uns die Füße qualmten. Wir sind beeindruckt und kommen sicher nochmal wieder.

Weiter ging es dann in den Süden Englands. Für uns nicht ganz so erholsam wie gedacht, da wir beide erkrankten und sich ungeplante Schwierigkeiten mit der Art unseres Reisens ergaben. Camping- und Stellplätze zeigten sich selbst in der ruhigen Nebensaison leider nicht immer flexibel. So waren spontane Übernachtungen eher eine Challenge, als Entspannung. Camping in England bedeutet vielmehr den Wohnwagen auf dem Campingplatz parken und Sternfahrten mit dem Auto unternehmen. Bei unserer Rundreise mit dem Wohnmobil ergaben sich leider an vielen Stellen Probleme, wie Höhenbegrenzungen auf Parkplätzen der Supermärkte und Sehenswürdigkeiten. Fehlende Parkangebote in den Städten und sogar auf den angebotenen Park and Ride Plätzen. Angebotene Apps um die Parkplätze zu zahlen funktionierten nicht mit Auslandstelefonnummern usw.

Auch wenn viele die Region lieben, konnten wir es nicht so sehr genießen.

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Hohe Tatra Sommer 2022 
 
Für dieses Jahr hatten wir uns überlegt, eins der kleineren Europäischen Gebirge zu erkunden. Nach langen Überlegungen haben wir uns für die Hohe Tatra, welche einen Teil der Grenze zwischen der Slowakei und Polen bildet, entschieden. Unsere Route führte uns nach dem ein oder anderen Einbaustop im Süden Deutschlands über Österreich zuerst nach Bratislava, dann in den slowakischen Teil der Tatra. Hier standen unter anderem Wanderungen, Radtouren und für Dirk ein Besuch der Lomnitzer Spitze auf dem Programm. Weiter ging es dann durch Polen mit einem Besuch in Krakau und dem Salzbergwerk Wieliczka. Zum Ende unserer Tour konnten wir uns dann noch mit einem lieben Freund und dessen Familie in Radeberg treffen.  

Auch im Jahr 2021 ging es wieder im Oktober nach Griechenland. Meisterhaft vorbereitet von unserem griechischen Freund Niko stand diesmal der Norden des Landes sowie die Halbinsel Chalkidiki auf dem Plan.

Die Anreise erfolgte wieder über die Schweiz und nach einem tollen Raclette auf dem Gotthardpass ging es wieder die bekannte Strecke an die Adria. Beim Camping an Deck standen wir diesmal dichter an der Galerie und die Fährüberfahrt war dank einer netten schweizerischen Begleitung nebst Apero sehr angenehm.

Die ersten Tage war uns das Wetter noch wohl gesonnen und wir konnten den Norden bis zum Prespasee genießen. Dann kippte jedoch das Wetter und wir mussten den Plan Chalkidiki zu besuchen auf einen der nächsten Urlaube verschieben. Euböa hieß das neue Ziel. Diese Insel war von den Waldbränden im Sommer sehr betroffen, aber wir hatten trotzdem schöne Tage. Das nächste Ziel war dann die Hauptstadt Athen und die Akropolis. Man muss Athen einmal gesehen haben, aber einmal reicht in der Regel auch. 

Den Abschluss unserer Reise haben wir wieder auf der Peloponnes vorgenommen. Auch hier haben wir einige Ecken noch nicht gesehen und andere schöne Ziele erneut angesteuert. Leider war uns auch hier der Regen treu. Insgesamt sind aber trotzdem traumhafte Aufnahmen entstanden. 

Reisedaten

Oktober 2021 - 3 Wochen
Kilometer : 4900
Fährkosten: 780 Euro
Diesel - 620 Euro
Maut - 125 Euro
Campingplätze - 0
Eintritte - 66 Euro Akropolis
Lebensmittel - 180 Euro

Ohne Taschengeld, Souvenirs, Restaurantbesuche und Einkäufe bei Abfahrt

Näheres zur unseren einzelnen Stationen kannst du in unseren Reise Vlogs bei YouTube sehen.

Griechenland hatten wir bisher als Urlaubsziel so gar nicht auf dem Schirm. Dank unserem Freund Niko wurden wir zuerst auf den Geschmack griechischen Trüffelöls gebracht und anschließend mit dem Griechenland-Virus infiziert. Wir hatten so gar keine Ahnung, was uns erwartet, und sind so begeistert von der Landschaft, den Menschen und natürlich dem Klima, dass wir sicher bald wieder dorthin reisen werden.

Wir haben bisher nur einen kleinen Teil des Landes gesehen. Wir sind von Igoumenitsa, vorbei an den Klöstern von Meteora nach Delphi, über Korinth einmal die „Finger“ des Peleponnes entlang nach Patras. Auf dem Weg haben wir ganz viel griechische Geschichte und Kultur erlebt, an wunderbaren Stränden Rast gemacht und viele nette Menschen getroffen.

Reisedaten:

Oktober 2020 – 3 Wochen
Gesamtkilometer – 5100 km
Fährkosten – 780 € (über 6 Meter Wohnmobil)
Diesel – 580 €
Maut – 92 €
Campingplätze – 30 €
Eintritte – 112 €
Lebensmittel – 220 €

Ohne Taschengeld, Souvenirs, Restaurantbesuche und Einkäufe bei Abfahrt.

Was umgeworfene Steine, Olivenöl und Basilikum damit zu tun hat, siehst du in unseren Videos. Jassas!

„Machen Sie Urlaub in Polen – Ihr Auto ist schon da“ hat man früher mal gesagt. Auch wenn der Ausspruch eigentlich etwas anderes bedeutet, ist eins richtig – eine Vielzahl unserer alten gebrauchten Autos führt nun ein Leben im Osten Europas. Da haben wir Modelle wiedergesehen, die stehen in Deutschland nicht mal mehr beim örtlichen Gebrauchtwagenhändler.

Was wir damit sagen wollen? Pack die Vorurteile an Seite (falls du welche hast), und wer es ein wenig nostalgisch mag, der sollte auf jeden Fall einen Aufenthalt in Polen und den Baltischen Staaten einplanen.
Unsere Tour führte uns an der Ostsee entlang nach Danzig. Für die Stadtbesuche sollte man eher 2 Tage einplanen, es gibt so viel zu sehen und zu erfahren. Wir hatten einen schön gelegenen Stellplatz am Hafen – zu Fuß nur 5 Minuten bis in die Innenstadt. Besonders beeindruckt hat uns, wie hier alte und moderne Architektur miteinander verbunden wurde, ohne dass es „fehl am Platze“ wirkt. Ein Besuch in den kleinen Läden und Gässchen lohnt sich auch. Hier gibt es Bernstein in Hülle und Fülle. Weiter ging es an der Ostsee entlang über Straßen und Alleen mit altem Kopfsteinpflaster, die hat der Kaiser bereits zu Pferde bereist. Über Litauen und Lettland bis nach Riga. So weit wollten wir eigentlich nicht fahren, aber es lief so gut und wir kamen gut voran, also warum nicht den Plan anpassen?

Diese Reise war wirklich ein Überraschungsei. Auf dem Rückweg sind wir durch Masuren gefahren. Die Seen sind leider nicht immer frei zugänglich bzw. gibt es keine Unmengen schöner Stellplätze direkt am Wasser. Wir hatten aber oft Glück und schöne und auch außergewöhnliche Übernachtungs- und Campingplätze an Flüssen und Seen, teilweise mit Blick auf die russische Exklave Kaliningrad oder sogar mit abendlicher künstlerischer Lichtinstallation. Einzig und allein die Verständigung in den ländlichen Bereichen war nicht so einfach, da hier meist weder Englisch noch Deutsch gesprochen wird und unser Polnisch ist nicht existent. Mit Händen und Füßen ging aber auch das.

Reisedaten:

Juli 2020 – 2 Wochen
Gesamtkilometer – 3800 km
Diesel – 425 €
Maut – 25 €
Campingplätze – 120 €
Eintritte – 40 €
Lebensmittel – 180 €

Ohne Taschengeld, Souvenirs, Restaurantbesuche und Einkäufe bei Abfahrt.

Näheres zur unseren einzelnen Stationen kannst du in unseren Reise Vlogs bei YouTube sehen.

Nachdem wir in den letzten Jahren das schottische Festland bereist hatten, zog es uns - sehr zur Freude von Sonja – raus auf die vorgelagerten Inseln, die Äußeren und auch ein paar der Inneren Hebriden. Und damit sich der eine Teil der Reisegruppe schon mal dran gewöhnen kann, sind wir mit der Nachtfähre bis nach Hull gefahren. Angenehm, die Nacht auf dem Schiff zu verschlafen und ausgeruht anzukommen. Denn dann liegen ja bis zur Küste auf der anderen Seite des Eilandes noch ein paar Kilometer vor einem.

Wir sind dann vom Festland über Lewis - Great Bernera - Harris - Bernerey - North Uist - South Uist - Benbecula - Barra - Vatersay Richtung Skye und haben dann noch einen Ausflug auf die Isle of Mull gemacht. Wir haben in diesem Urlaub so viel Schönes erlebt. So hat sich Sonja den lang gehegten Wunsch nach einem Strandausritt auf Lewis erfüllt. Dirk hat einen Ausflug auf die entlegene Inselgruppe St. Kilda gemacht. Dann haben wir mehr Golf gespielt als in jedem anderen Urlaub – ist ja klar, Schottland ist ja „The Home of Golf“. Kulinarisch haben wir es uns auch gut gehen lassen. Schottisches Frühstück, Tee und Scones mit Aussicht im Temple Café, und vom Golfplatz auf Mull hat Sonja noch ein original schottisches Kuchenrezept mitgenommen.

Reisedaten:

Mai/Juni 2019 – 3 Wochen
Gesamtkilometer – 3500 km
Fährkosten - 800 € (P&O)
Fährkosten - 180 € (Calmac)
Diesel – 420 €
Campingplätze – 70 €
Tour St. Kilda – 225 €
Lebensmittel – 370 €

Ohne Taschengeld, Souvenirs, Restaurantbesuche und Einkäufe bei Abfahrt.

Alles in allem ein sehr schöner, erholsamer und durchweg gelungener Urlaub. Mehr zu den jeweiligen Inseln kannst du in unseren Reise Vlogs bei YouTube erfahren.

Schweden? Wie kamen wir denn nochmal darauf? Eigentlich wollen wir schon lange einmal zu Mittsommer für 3 Wochen nach Norwegen – aber irgendwie kam uns in den letzten Jahren immer etwas dazwischen. So haben wir dann die Urlaubspläne neu überdacht und sind im Herbst für 2 Wochen nach Schweden. Wer kennt Sie nicht, die guten alten Kinderfilme von Astrid Lindgren, und möchte dort Urlaub machen? Zuerst müssen wir sagen, dass wir für September/Oktober wirklich Glück mit dem Wetter hatten. Wir haben uns von Süd- nach Mittelschweden „gearbeitet“ und wieder zurück. Wir haben Dalarna Pferde gekauft, typische Architektur bestaunt und meditative Ruhe in der Natur genossen. Wir haben unterwegs viele andere Van-Verrückte getroffen und den ein oder anderen sehr schönen Abend in netter Gesellschaft verbracht.

Auf dem Hinweg haben wir zudem das notwendige Übel quer durch die Republik zu fahren mit etwas Angenehmen verbunden und haben einen Abstecher zu Freunden nach Fehmarn gemacht (Puttgarden-Rodby) und auf dem Rückweg (Trelleborg-Rostock) noch an einem Vantreffen teilgenommen. So verteilte sich die Fahrstrecke ganz gut.

Reisedaten:
Oktober 2019 – 2 Wochen
Gesamtkilometer – 3700 km
Fährkosten – 275 €
Diesel – 570 €
Campingplätze – 0 €
Lebensmittel – 120 €
Ohne Taschengeld, Souvenirs, Restaurantbesuche und Einkäufe bei Abfahrt.

Was ist eigentlich typisch für die nordischen Länder? Immer da, wo ein „Achtung Elche“ Schild steht, sieht man keinen und dann plötzlich springen einem zwei vor den Avanti. Wie das ausgegangen ist, siehst du in unseren Videos.

Die goldene Stadt! Ist und auch im Winter genauso sehenswert wie im Sommer, nur deutlich weniger überlaufen. Wir stehen etwas außerhalb von Prag auf einem gemütlichen Campingplatz. Mit den preiswerten öffentlichen Verkehrsmitteln sind wir in knapp einer Viertelstunde an der Karlsbrücke. Davor und dahinter wartet die schöne Altstadt von Prag.

Hier begann alles - also zumindest die Geschichte von Avanti on Tour. Hier im Elsass haben wir im Herbst 2018 unsere ersten Gehversuche mit Vlogs absolviert. Vieles war noch nicht so ausgereift wie heute, aber wir denken heute noch gerne an diesen Urlaub zurück.

Wir nehmen dich mit auf eine Reise entlang der Maginot Linie, nach Straßbourg und Colmar. Aber auch die kleinen Städte wie Kaysersberg oder Reichenweiher haben ihren Reiz. Dazu gibt es im Elsass auch noch sehr viel zu sehen.
Das Freilichtmuseum in Ungersheim zum Beispiel oder die Hohkönigsburg in Orschwiller. Dazu gibt es natürlich auch noch viel leckeres zum Essen oder Trinken. Freu dich auf 9 tolle Videos.

Aber hab Nachsicht, wenn es hier und da noch etwas unbeholfen wirkt

In Schottland waren wir tatsächlich nicht zum ersten Mal. Bereits vor einigen Jahren haben wir die „Jungfernfahrt“ mit unserem ersten gemeinsamen Wohnwagen in diese landschaftlich schöne Ecke Europas gemacht, und da lag es nahe, dass uns die erste große Fahrt mit dem Avanti auch über den Kanal führt. Gemeinsam mit einem anderen Kasten und dessen befreundeter Besatzung machten wir uns zu viert auf in das erste größere Abenteuer „Urlaub mit dem Kastenwagen“. Die schmalen Single-Track-Roads sind deutlich besser mit einem Kasten zu fahren als mit einem 12 Meter langen Gespann.

Auf dem Weg in die Highlands haben wir Edinburgh besucht und uns dort das jährliche Military Tattoo angesehen – wir sind Wiederholungstäter und geben es auch zu. Der Besuch lohnt sich. Und auch wenn in der Stadt wegen eines Festivals ein Riesenspektakel herrscht, geht es in den Queues (=Schlangen) immer sehr gesittet zu und man lernt viele interessante Menschen aus der ganzen Welt kennen. Ein Ehepaar z.B. kommt regelmäßig aus Australien, um diesem Dudelsack-Musik-Event einen Besuch abzustatten. Und da beschwere ich mich über die Anreise mit der Fähre über den Ärmelkanal?

In unseren Videos kannst du mitreisen – wie gesagt, es war die Jungfernfahrt von Avanti on Tour, daher noch ohne sprachliche Vertonung! Gerne teilen wir unsere Erfahrungen, was Fish´n Chips angeht oder wo es in ganz Schottland die beste heiße Schokolade gibt (Cocoa Mountain). Für Freunde der regionalen Küche empfehlen wir auf jeden Fall ein schottisches Frühstück mit Haggis und natürlich ein Tässchen Tee.

Die Liebe zur Schweiz begann schon lange vor Avanti on Tour. Bereits Mitte der 2000er Jahre bereisten wir mit unserem Geländewagenclub die Schweiz und sind viele Pässe hoch und runter gefahren.

Mit YouTube entstand dann der Kontakt zu 2 Freunden, die uns die Schweiz noch ein Stück näher gebracht haben:
Kai von Travel Camping Living und Jens von vanamericana.ch.

Zu beiden haben wir mittlerweile engen Kontakt und nehmen gerne die 500 Kilometer unter die Reifen, wenn Jens wieder einmal zu Rösti und Käsefondue ruft und Kai sich bereit erklärt, das Abtrocknen zu übernehmen. Großartige Übernachtungsplätze und wunderschöne Landschaften haben die Beiden immer im Gepäck..

Aber es gibt noch viele weiße Flecken auf unserer Schweiz-Karte. Grund genug, immer mal wieder hinzufahren.

Schweiz Frühling 2021
Nach unserem Trip durch Luxemburg geht es weiter in die Schweiz. Auch hier scheint Corona im zweiten Jahr wieder in weiter Ferne zu liegen. Lokale und Bistros haben geöffnet und so verbringen wir fast 14 Tage in der schönen Schweiz. Natürlich mit vielen lieben Freunden.

Wie immer geht es zahlreiche Passstraßen hoch und auch wieder runter. Mit Kai und Jens erkunden wir einsame Täler und nehmen manche atemberaubende Anfahrt in Kauf.
Wintertour 2020
Die nächste Tour führte uns nur wenige Wochen nach der Herbsttour erneut in die Schweiz. Diesmal ging es zunächst bis Oberegg in der Nähe von St. Gallen. Gemeinsam mit Kai und Jens ging es danach durch die Rheinschlucht hoch ins Safiental. Ein Ausflug nach Liechtenstein und eine Nacht am Säntis standen auch auf dem Programm. Nach einer Tour rund um den Bodensee und einem kurzen Besuch in Bad Waldsee bei Hymer sind wir über die Schwarzwaldhochstraße zurück in die Heimat. 
Herbsttour 2020
Die Herbsttour führte Dirk zunächst in die Pfalz. Dort wurde ein potentieller Nachfolger für den Avanti besichtigt. Nach einem Kurzbesuch in der Designschmiede bei Timo (www.styyle.de) ging es weiter in die Region St. Gallen. Dort überraschte Kai mit einem Teilintegrierten. In Rüthi kam auch Jens dazu. Über St. Antönien und Davos sind wir schließlich in Oberurmein gelandet. Hier ging dann auch eine schöne Tour durch die herbstliche Schweiz zu Ende.
Schneetour 2020
Um die neuen Schneeketten zu testen, macht sich Dirk mit dem Avanti auf zu Kai in die Schweiz. Wir treffen uns in Watwil, um danach gemeinsam auf die Schwägalp zu fahren. Nach einer ruhigen Nacht geht es am nächsten Tag in die Region Glarus. Leider reicht es noch nicht für Schneeketten. Also weiter auf über 2500 Meter nach Juf. Aber auch hier kommen die BF Goodrich auch ohne Ketten gut mit dem Schnee zurecht. Es kommen noch andere Camperfreunde dazu und so erleben wir eine ruhige Nacht in großer Höhe.
Schweiz Tour 2019
Diese Tour mit Dirk und dem Avanti besteht aus drei Akten. Im ersten Akt geht es zu einem großen Campertreffen an den Steingletscher. Hier treffen wir liebe Youtube Kollegen und viele Camperfreunde. Im zweiten Akt versucht Dirk so viele Gebirgspässe wie möglich zu fahren, und es werden einige. Gut, dass Sonja nicht dabei ist. Im dritten Akt gesellt sich Kai wieder dazu und wir erleben noch einige schöne Spots und haarsträubende Anfahrten. Insgesamt eine tolle Woche in der Schweiz und jede Menge Videos.

... immer wieder

Es war einmal ein Paar mit einem Jungen und zwei Hunden auf dem Weg in den Urlaub……

Noch mit dem Wohnwagen haben wir vor Jahren einen Großteil unseres Urlaubes auf der deutschen Sonneninsel verbracht. Grund dafür: Der Junge sollte die Möglichkeit haben, bei zwei oder mehr Wochen Urlaub vielleicht bei anderen Kindern Anschluss zu finden, um sich auch ohne die Erwachsenen beschäftigen zu können, Sonja wollte die Möglichkeit zum Reiten und Dirk einen Golfplatz in der Nähe. Also landeten wir auf einem Campingplatz im Inselwesten mit Surfschule und Animation vor Ort, einem angeschlossenen Ponyhof, und der Golfplatz ist mit dem Auto gut zu erreichen.

So konnte jeder seinem Hobby frönen, der eine mehr, der andere weniger. Die Hunde ließen sich gerne den Wind an der Ostsee um die Nase und durchs Haar wehen. Es wurden Freundschaften geschlossen. Die einen hielten nur eine Zeit lang, andere bis heute. Wir sind zu kurzen Trips die vielen Kilometer gefahren, nur um besondere Momente mit besonderen Menschen zu feiern. Fehmarn ist seitdem nicht nur ein Urlaubsziel, sondern eine zweite Heimat geworden. Kennst du das, wenn es einen immer wieder an dieselben Orte zieht?

Und von dieser Insel im schönen Norden Deutschlands gibt es selbstverständlich auch das ein oder andere Reise Video auf unserem YouTube Kanal.